Unser erster Stopp in Malaysia war Georgetown. Hier fanden wir auch schnell ein super Hostel (Rope Walk Guesthouse) – es war zwar nicht das billigste, aber dafür war der Service sehr nett und es war sauber. Georgetown selbst ist eine wundervolle Stadt auf der Insel Penang und vereint 4 verschiedenen Kulturen.in sich (Malaysisch, Chinesisch, Indisch und Englisch, wie auch im Großteil von Malaysia zu finden). Dies bemerkten wir auch schon bei unserer Ankunft, da gerade das Chinese New Year begonnen hatte und überall in der Stadt gefeiert wurde.
Was uns auch schon bei unserem ersten abendlichem Stadtbummel auffiel war, dass es hier an fast jeder Ecke beeindruckende Street Art zu sehen gibt. Das besondere an der Street Art hier ist, dass die Künstler teilweise Gegenstände wie zum Beispiel Fahrräder oder Fenster mit in ihre Kunstwerke integrieren.
Wir verbrachten unsere ersten Tage damit die Stadt zu erkunden. Nach ein paar Tagen Stadtbummel und Entspannung machten wir uns auf dem Weg zum buddhistischem Tempel Kek Lok Si, welcher besonders bei Nacht schön anzusehen ist, da er dann in buntem Licht erstrahlt. Vom Tempel aus ging es dann zu Fuß zur Mittelstation des Penang Hill. Von hier aus fuhren wir mit der Bergbahn nach oben und genoßen einen wundervollen Ausblick bei Nacht über Georgetown.
Das besonders Praktische daran, dass wir erst ab der Mittelstation gefahren waren und nicht schon ab der 1. war, das wir somit nur den Weg nach unten zahlen mussten ;).

Nach einer knappen Woche ging es dann weiter in die Cameron Highlands. Hier fahren die Einheimischen zum Urlaub machen hin, um nicht nur einen Vegetations-, sondern auch einen Klimawechsel zu erlangen.
Die kleinen Städte sind hier nacheinander alle an einer einzigen Straße zu finden, die sich durch die kompletten Cameron Highlands zieht. Als Backpacker sucht man sich am besten ein Hostel im Ort Tanah Rata, da sich dort auch die meisten jungen Leute aufhalten. Wir taten also genau das und fanden auch schnell ein Hostel unter den wenigen die es dort gibt. Da die Cameron Highlands für ihre Teeplantagen bekannt sind machten wir uns auch schon am nächsten Tag auf um diese zu besichtigen. Dort angekommen hatten wir einen unglaublichen Blick über die Plantagen und beschlossen auch noch zu den Aussichtspunkten zu wandern, da man dort außer wandern nicht viel unternehmen kann.
In den Cameron Highlands gibt es verschiedene Pfade zum wandern. Die einzigen die sich lohnen sind Pfad 1 und 10. Wichtig hierbei ist, dass man den Pfad 1 nach oben geht und danach zu den Teeplantagen runter wandert, da er zum runter wandern sehr schwer sein soll.
Es gibt in der Nähe von Tanah Rata auch noch zwei Wasserfälle, welche es aber nicht wirklich wert sind dorthin zu wandern, da der eine voller Müll
ist und der andere auch nur aus braunem Wasser besteht… .
An sich hat es uns in den Cameron Highlands nicht so gut gefallen, da dort weder die Wege noch die Natur wirklich gepfegt wird und die Leute ihren Müll einfach überall hin werfen. Deshalb blieben wir kürzer als geplant und machten uns auf nach Pankor Island, eine kleine Insel im Westen Malaysias.

Auf Pankor Island gibt es nicht so viele Backpacker, weshalb es auch eher schwierig ist hier eine super billige Unterkunft zu finden. Mit etwas Glück fanden wir aber doch ein Hostel.
Da Pankor Island nicht gerade groß ist gibt es hier auch nicht so viel zu sehen. Man geht hier also eher für einen Strandurlaub hin. Was man aber auf jedenfall gemacht haben sollte, ist zu Fuß zu einer kleinen Insel durch das Meer zu gehen. Die Insel ist nur einige wenige Meter vom Strand enfernt und bei Ebbe sehr gut zu erreichen. Geht aber auf Nummer sicher und seid vor anbruch der Flut wieder zurück am Strand. Unser Kroko hat zusammen mit unseren elektronischen Geräten leider unbedingt ein kleines Bad nehmen wollen… .
Was man auch machen kann ist eine Wanderung rund um die Insel zu unternehmen. Dafür sollte man sich aber den ganzen Tag zeitnehmen und genügend zu trinken mitnehmen.

Nach ein paar Tagen Strandurlaub gingen wir weiter zur Hauptstadt Malaysias: Kuala Lumpur. Wenn man nach einer günstigen Unterkunft sucht sollte man sich in Chinatown umsehen. Von hier aus kann man auch viele Sehenswürdigkeiten per Fußmarsch erreichen. So liefen wir zum Beispiel zum KLCC Park,
von wo aus man einen super Blick auf die Petronas Twin Towers hat. Außerdem gibt es immer abends um 8 in diesem Park eine Wassershow, die schön anzusehen ist.
In Kuala Lumpur gibt es auch viele freie Kunstausstellungen und ein Planetarium mit freiem Eintritt. Beim Planetarium darf man jedoch nicht von einem deutschen ausgehen. Es ist eher wie ein kleines Museum.

Von KL ging es weiter nach Singapur, eine super saubere und wunderschöne Stadt mit sehr viel Grün. Der Nachteil an Singapur ist aber, dass es teuer dort ist. Shoppen sollte man hier also eher weniger gehen, dafür gibt es sehr viele sehenswerte Orte. Angefangen bei dem riesigen Hotel, das ein Boot auf dem Dach trägt bis hin zu der Lichtershow der Supertree Glove im Marina Garden.
Singapur ist also auf jedenfall ein Wochenendtrip wert. Sucht man hier nach einem billigen Hostel sollte man sich in Little India umschauen.
Nach 2 tollen Tagen in Singapur machten wir uns auf dem Weg zum Flughafen, auf dem man sicherlich auch einige Stunden totschlagen kann und flogen nach Australien.

 


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