Wir erreichten Bangkok am Freitag Abend. Das Visum zu bekommen war kein Problem und so machten wir uns mit der S-Bahn auf zu unserem Hotel. Als wir die Bahn verließen konnte man die ersten Unterschiede zu Deutschland erkennen, denn nicht nur das Stommanagement ist hier sehr kreativ sondern auch der Verkehr. Die Straßen sind überfüllt von Taxis und Rollern und jeder fährt wie er will. Nach einem kurzen Fußmarsch kamen wir unversehrt im Hotel an.

Am nächsten Tag erkundeten wir unser Hotel und den Bezirk in dem wir wohnten. Da Thailand so billig für uns Europäer ist konnten wir uns für die ersten zwei Nächte eine kleine Suite in einem 4 Sterne Hotel holen. Wir gingen also zur Erfrischung ein wenig in den Pool und machten uns nachmittags auf in die Stadt. Beim Laufen durch die Gassen entdeckten wir viele kleine Straßenstände, aber auch ein großes Einkaufzentrum, welches wie ein riesiger Flughafen aufgebaut war. Was aber besonders gut zu erkennen war, war die Armut die hier herrscht. Hinter jeder Ecke konnte man kleine Kontainer finden, in denen die Einheimischen leben.

Am Sonntag machten wir uns auf den Weg um eine neue Unterkuft zu finden. Bei unserem Weg durch die Innenstadt könnte man immer wieder die großen Kontraste zwischen den prunkvollen Tempeln und der Armut der Einheimischen sehen. Nach einem langen Weg zu Fuß fuhren wir die letzen Kilometer zu unserem Hostel mit dem TuckTuck. Dies ist ein kleines offenes Taxi, eher wie ein Roller aber auf 4 Rädern.

Wir buchten zwei Nächte im Hostel Overstay und bezahlten für ein privates Zimmer insgesammt 600 THB (umgerechnet ca. 16€ für uns beide). Das Hostel hat eine echt schöne Atmosphäre gerade für junge und jungebliebene Reisende, jedoch sollte man nicht zu penibel sein, wenn man dort verweilen möchte.

Da das Hostel ein wenig außerhalb der Innenstadt liegt hatten wir hier die Gelegenheit einmal so richtig landestypisch Essen zu gehen. Das Essen war super billig und sehr lecker.

Da Bangkok in unseren Augen aber einfach nicht so viel zu bieten hat, machten wir uns nach 4 Tagen in der Stadt weiter nach Chiang Mai. Die Strecke zwischen den beiden Städten legten wir mit einem Bus zurück. Die Fahrt dauerte 11 Stunden und kostete 379 THB (ca. 10€) pro Person.

Da man im Norden Thailands nicht nur Chiang Mai besichtigen sollte, sondern auch Pai, fuhren wir direkt dorthin weiter. Pai ist eine kleine Backpackerstadt 3 Stunden entfernt von Chiang Mai. Hier fanden wir ein kleines Hostel names Lazy Hostel für 100 THB (ca. 3€) pro Nacht/Person. In Pai gibt es viele schöne ländliche Plätze und 3 Wasserfälle. Es ist also ein wunderschöner Ort zum entspannen. Außerdem kann sich hier für wenig Geld einen Roller leihen um schnell von A nach B zu kommen.

In Chiang Mai sollte man auf jeden Fall am „Elephant sanctuary“ teilnehmen. Hier kann man sowohl mit großen als auch mit kleinen Elephanten spielen und diese baden.

Als nächstes geht es für uns dann in den Süden.

 

 


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