Von Chiang Mai aus ging es mit dem Zug nach Bangkok, dem zentralen Umsteigepunkt für Thailand, zurück. Die Zugfahrt dauerte zwar etwas länger als die Busreise,ist aber dafür billiger und meistens mit mehr sozialer Interaktion verbunden. Ein weiterer vorteil am Zugfahren ist, dass immer wieder Leute, die Essen oder Trinken verkaufen durch den Zug laufen. Man muss sich also nicht vorweg eindecken. Im Vergleich ist jedoch der Bus etwas bequemer.

Wir kamen also nach 14 Stunden fahrt in Bangkok an. Da sich die Zugstation in Surat Thani recht weit weg vom Pier, zu dem wir gelangen mussten um nach Ko Phangan zu kommen, befand und wir Nachts dort angekommen wären entschieden wir uns mit dem Bus weiter gegen Süden zu fahren. Ein weiteres Argument für den Bus war auch, dass er die Überfährt zur Insel mitmachte und wir uns so erst auf der Insel wieder um unser Gepäck kümmern mussten.

Da Ko Phangan für seine riesigen Partys (sei es Fullmoon, Halfmoon oder jeder sonstige Moon) bekannt ist, hätte man erwartet das die Insel nur so von Leuten überquillt. Unser Aufenthalt lag jedoch genau zwischen zwei dieser Partys und so war die Insel sehr ruhig und idyllisch. Dies hatte zudem den Vorteil, dass wir schnell ein sehr billiges Hostel für 80 THB (ca. 2€) die Nacht fanden. Wer also hier gerne Feiern gehen möchte sollte das Hostel schon im vorraus buchen, da es sonst schwer wird auf die schnelle etwas billiges zu finden.

Wir verbrachten unsere Zeit in Ko Phangan also eher ruhig und gingen in den Nationalpark um uns den Phaeng Wasserfall anzuschauen. Danach wanderten wir noch weiter um zum Aussichtspunkt zu gelangen, wo man eine atemberaubende Sicht über einen Teil der Insel hatte.

Die restlichen Tage verbrachten wir am Strand und genossen die Sonne und das Meer. Nach ein paar Tagen Erholung ging es dann weiter nach Krabi.

Hier buchten wir in einem der vielen Reisebüros (hier eher Touristeninformation genannt) eine Kajaktour. Wir wurden vom Hostel abgeholt und nach einer kurzen Einweisung vor Ort ging es dann auch schon aufs Wasser. Wir paddelten in den Canyon herein und konnten auf dem Rückweg zum Ufer eine wunderschönen Sonnenuntergang erleben. Die Tour durch die Höhle konnten wir wegen Ebbe leider nicht machen.

Am nächsten Tag ging es dann mit dem Boot zum Railey Beach. Einer der schönsten Strände weltweit. Da man an der Ostseite der Halbinsel ankommt muss man zu Fuß noch ein paar Meter zur Westseite, dem Strand selbst, laufen. Hierbei erkundeten wir die Wege und kamen so auch an der Pranang-nai Höhle, oder auch Diamond Höhle genannt, vorbei. Am Strand angekommen konnten wir uns mit eigenen Augen von der Schönheit überzeugen. Das Wasser ist hier unfassbar klar und wunderschön Türkis und auch der Sand ist sehr fein. Durch das klare Wasser kann man auch noch nach ein paar Metern den Boden und verschiedene Fische sehen. Den schönsten Strand jedoch erreicht man, wenn man von der Ostseite aus ein paar Meter nach Süden zur Phra Nang Bay lauft (Bild).

Krabi Town selbst ist ganz schön zum durchlaufen, allerdings ist die Umgebung eher der umwerfende Teil. Unteranderem noch sehenswerte Orte sind neben den vielen Inseln auch die Hot Springs und der Emerald Pool.

Nächster Stop: Malaysia.


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